Ein Mann seiner Zeit
OT: Notre SalutEmmanuel Marre | BE/FR 2026 | 155 min
Mit: Swann Arlaud, Sandrine Blancke, Mathieu Perotto, Harpo Guit, Mathilde Abd-el-Kader
Kinostart: 8.4.2027
EIN MANN SEINER ZEIT erzählt die Geschichte eines einfachen Bürokraten, meisterhaft gespielt von Swann Arlaud („Anatomie eines Falls“), zur Zeit des Vichy-Regimes in Frankreich. Regisseur und Drehbuchautor Emmanuel Marre hat sich für den Film von der Briefkorrespondenz seiner Urgroßeltern inspirieren lassen und schaffte damit ein geradezu zeitloses Werk. Bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes wurde der Film von der Presse gefeiert und erhielt den Preis für das beste Drehbuch. In Frankreich legte EIN MANN SEINER ZEIT einen sensationellen Kinostart hin und erreichte innerhalb
von zwei Wochen mehr als 400 000 Besucher:innen.
Franz. Trailer (OmU & DF folgen):
September 1940. Henri Marre, selbsternannter Autor und „politischer Stratege“, kommt allein nach Vichy, als sich das autoritäre Regime eingelebt hat. Der 49-Jährige ist pleite, seiner Familie entfremdet und trägt Kopien seines selbst veröffentlichten Manifests „Notre Salut“ (Unsere Erlösung) mit sich herum. Er ist fest entschlossen, sich seinen Platz in der neuen Regierung zu sichern. In seinem Schreiben legt Henri seine patriotischen Überzeugungen und die Methode seines Ingenieurs dar: Effizienz steht an erster Stelle. Er behauptet, er wolle helfen, Frankreich nach einer Niederlage zu retten. Er tut alles, um nützlich zu bleiben, und bedient die Maschinerie der neuen Ordnung mit immer mehr Geschick. Aber vielleicht verfolgt er etwas Dringenderes: die Flucht vor seinem eigenen Ruin.
79. Internationale Filmfestspiele Cannes 2026: Bestes Drehbuch
»Swann Arlaud brilliert in einer höchst provokativen, bewegenden Rolle.«
»Ein gewaltiges, ambitioniertes Drama.«
»Ein absorbierend intimes Porträt, welches den Alltag der Vichy-Beamten nach dem Fall Frankreichs schildert.«
»Marres unverwechselbarer Stil und seine mutigen, unkonventionellen Entscheidungen machen EIN MANN SEINER ZEIT zu einem ausgesprochen spannenden Film .«
»Ein Meistwerk«
»Ein Film, der die Regeln von Repräsentation neu definiert – mehr als wohl jemals ein Film zuvor.«
»Wenn es in Jonathan Glazers „The Zone of Interest“ um die Banalität des Bösen geht, dann handelt EIN MANN SEINER ZEIT vom Bösen der Banalität.«