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Hive

OT: Zgjoi
Blerta Basholli | XK 2021 | 84 min
Mit: Yika Gashi, Çun Lajç, Aurita Agushi
Herbst 2022

Fahrije hat keine Neuigkeiten von ihrem Ehemann, der wie so viele andere während dem Kosovo-Krieg spurlos verschwunden ist. Doch auch finanziell hat sie zu kämpfen. Fahrije kümmert sich alleine um ihre beiden Kinder und ihren kranken Schwiegervater. Um ihre Familie zu versorgen, gründet Fahrije ein kleines landwirtschaftliches Unternehmen und beginnt zusammen mit anderen Frauen aus dem Dorf die Gemüsepaste Ajvar zu produzieren. Doch ihr Ehrgeiz, ihr Wunsch nach Autonomie und ihre Bemühungen, sich und andere Frauen zu stärken, werden in ihrem traditionellen, patriarchalischen Dorf nicht gern gesehen. Fahrije kämpft nicht nur darum, ihre Familie über Wasser zu halten, sondern auch gegen eine feindselige Gemeinschaft, die ihren Misserfolg herbeisehnt, während sie noch immer dem Mann nachtrauert, den sie geliebt hat.

Der auf einer wahren Geschichte beruhende Film ist von der Lebensgeschichte von Fahrije Hoti inspiriert. Die Kosovo-Albanerin hatte ihren Ehemann nach einem Massaker durch serbische Streitkräfte im Dorf Krusha e Madhe am 25. März 1999 als vermisst gemeldet. Hotis Haus wurde während des Krieges niedergebrannt, und sie musste sich alleine um zwei kleine Kinder und die Eltern ihres Mannes kümmern.

Das Filmdrama HIVE markiert den internationalen Durchbruch der jungen kosovarischen Filmemacherin, indem er am Sundance Film Festival 2021 drei Preise gewonnen hat.

 

2021 Sundance 2021:
World Cinema Grand Jury Prize: Dramatic
Audience Award: World Cinema Dramatic
Directing Award: World Cinema Dramatic

2021 PrieFest – Pristina International Film Festival:
Best Balkan Feature Film
Annual Achievement Award

2021 Sarajevo Film Festival:
Nominierung für den Preis für Geschlechtergleichheit

 

»Eine wahre Geschichte über Beharrlichkeit im Angesicht des Patriarchats.« – Variety

»Ein Porträt von unabhängigen Frauen mit vielen starken Momenten.« – IndieWire

»Das Drama von Blerta Basholli, basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt ohne Schnörkel und Pathos von einem Abschluss und Neuanfang, von der innerlichen Befreiung einer Frau, die sich weigert, als Witwe von Almosen abhängig zu sein.« – NZZ


Regie & Drehbuch: Blerta Basholli, Kamera: Alex Bloom, Produktion: Yll Uka, Valon Bajgora, Agon Uka, Szenenbild: Vlatko Chachorovski, Tongestaltung: Igor Pavlovski, Filmmusik: Julien Painot, Kostüm: Hana Zeqa, Fjorela Mirdita, Casting: Blerta Basholli, Zgjim Terziqi, Schnitt: Félix Sandri, Enis Saraçi, Darsteller*innen: Yllka Gashi, Çun Lajçi, Aurita Agushi, Kumrije Hoxha, Adriana Matoshi

XK 2021, 84 min., Farbe